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Chronik der

Freiwilligen Feuerwehr Gesees

 

Nach den siegreichen Befreiungskriegen von 1813 brach in allen deutschen Herzen ein unbändiger Wille zur Einheit und ein mächtiges Verlangen nach Mitregierung auf. Das Volk nahm sein Geschick selbst in die Hand. Wenn auch der Zusammenschluss aller deutscher Länder zu einem einheitlichen Reiche erst 1871 erfolgte, so ging längst ein inneres Einheitsstreben voraus. Die deutschen Menschen wurden sich bewusst, dass sie eine Sprache sprechen und zusammengehören. Diese Zusammengehörigkeit fand u.a. ihren Ausdruck in den Turn- und Gesangvereinen, insbesondere in den Feuerwehren, die in dieser Zeit zahlreich entstanden.

So wurden im jetzigen Gemeindegebiet Gesees im Jahre 1869 die Freiwillige Feuerwehr Forkendorf, 1874 die Freiwillige Feuerwehr Gesees, 1914 die Freiwillige Feuerwehr Spänfleck und 1883 der Gesangverein Gesees gegründet.

Doch nicht nur das neu gewachsene Zusammengehörigkeitsgefühl beflügelte die vielen Vereinsgründungen, sondern – was speziell die Feuerwehren betrifft – auch sachliche Notwendigkeiten. So schreibt Pfarrer Dr. J.G. Adolf Hübsch im Jahre 1842 in seinem Büchlein „Gesees und seine Umgebung“:

„Gesees zählt gegenwärtig 360 Einwohner, die in 50 größtenteils ganz von Holz erbauten und mit Stroh oder Schindeln bedeckten Häusern wohnen. So zweckmäßig hölzerne Gebäude sind, indem sie mehr Schutz gegen strengere Kälte und den oft staubartig und überreichlich Herhabfallenden Schnee des Winters gewähren, so leisten sie doch den Feuersbrünsten unglaublichen Vorschub, und nur dem musterhaften Zusammenwirken der Geseeser und ihrer Nachbarn ist es nächst Gott allein zuzuschreiben, dass immer frühzeitig die Wuth des losgebrochenen Elementes in ihre Grenzen wieder eingeschränkt, und der Einäscherung des Dorfes vorgebeugt wurde.“

Bereits 1837 erbaute man eine Ziegelhütte, um „massiv gebaute und Ziegelbedachte Häuser an die Stelle der hölzernen zu bringen“, doch diese brannte im Jahre 1840 selbst ab, wurde aber im gleichen Jahre wieder aufgebaut.

Die „Beschreibung der Landgemeinde Gesees“, im Jahre 1874 angefertigt, berichtet rückblickend von Bränden im Dorf: „Von Unglücksfällen, welche Gesees neuerdings betroffen haben, ist der Brand vom Jahr 1862 zu bemerken, welcher im Schmiedshaus (heute:Will) entstand und wobei auch das Hoffmann’sche Wirths- und Gasthaus nebst den Nebengebäuden, sowie das Haus der Witwe Schilling ein Raub der Flammen wurde. Im Jahr 1871 brannte das Wohnhaus des Bauers Johann Georg Meyer, Hs.-Nr. 23 (ehemals: Hausname „Steffers-Hacker“; heute: Standort des Kindergartens) nebst Stadel ab.

Interessanterweise ist weiter zu lesen: „Die Feuerlöschmaschine, welche die Gemeinde Gesees besitzt, ist im Jahre 1864 angeschafft worden... und der Feuerweiher ist im Jahre 1873 angelegt worden.“

Daraus ist zu entnehmen, dass die Gemeinde Gesees schon vor der Gründung der jetzigen FF Gesees der allgemeinen Pflicht des Feuerschutzes nachkam und bereits 1864 eine Feuerlöschmaschine besaß. Mit dem angelegten ‚Feuerweiher’ ist die Schwemme gemeint.

Schließlich folgt dann der für das Jubiläum entscheidende Hinweis:

„Am 13. Oktober 1874 wurde die hiesige freiwillige Feuerwehr gegründet.“

(Siehe Titelbild dieses Heftes)

Leider sind aus den Gründungsjahren keine Protokollbücher mehr vorhanden, nur eine „Stamm-Liste“ (von 1874 bis 1943 geführt), aus der hervorgeht, dass der neu gegründeten Freiwilligen Feuerwehr Gesees 56 Mitglieder angehörten. Vorstand war damals Bürgermeister Johann Böhner, Hs.-Nr. 37 (heute: Anwesen Goldfuß). Weitere Funktionen in der Vorstandschaft hatten inne: Friedrich Lottes als „Hauptmann“, Philipp Meyer als „Schriftführer“, Johann Georg Meyer als „Säckelwart“, Georg Opel als „Zeugwart“ und Johann Frank als „Vereinsdiener“. Alle anderen waren entweder „Steiger“ oder „Retter“ bzw. „Sanitäter“, einer war immer „Hornist“ und „Feuerbote“, die meisten gehörten zur „Spritzenmannschaft“.

Aus der bereits genannten „Gemeindebeschreibung“ geht weiter hervor:

·        Im Frühjahr 1887 ist das Anwesen des Wirth- und Metzgermeisters Konrad Pfaffenberger Hs.-Nr. 15 dahier abgebrannt“

·        „Die gegenwärtige Feuerlöschrequisitenhalle wurde im Frühjahr 1890 erbaut.“

Wahrscheinlich wurde der Stein mit der eingemeißelten Jahreszahl 1864 von einer vorherigen Feuerlöschrequisitenhalle in die neue wieder eingebaut

Heute: Unterstell- und Buswartehäuschen bei Gasthaus Pfaffenberger;

Vor 1864 waren die Feuerwehrleitern in einem langen hölzernen Verschlag untergebracht, der auf dem Dorfplan von 1854 beim Hanni-Hof entlang der heutigen Weinbergstraße noch eingezeichnet ist. (Siehe Planausschnitt!).

·        „Im Jahre 1901 wurde eine neue vierrädrige Löschmaschine mit Saugvorrichtung und dem nötigen Schlauchmaterial angeschafft.“

Hier Bilder einfügen: 1) Dorfplan von 1854 (Ausschnitt)

2) Bild „Vierrädrige Löschmaschine von 1901“

3) Bild „Feuerlöschrequisitenhalle von 1890“

 

Vom Jahr 1907 ab sind die Protokollbücher der Freiwilligen Feuerwehr Gesees vorhanden.

Als Vorstände sind aufgeführt:

Konrad Söllheim, Johann Förster, Johann Neukam, Georg Meyer, Johann Beierlein, Johann Hacker, Hans Küffner, Konrad Stiefler, Hans Hempfling, Helmut Scholz, Hans Weber, Werner Schmidt, Josef Schottenhaml, Heinz Bayerlein.

Das Amt des Kommandanten versahen:

Joh.G. Küfner, Egidius Meyer, Adam Frank, Michael Dörnhöfer, Wolfgang Roß,

Hans Förster, Hans Weber, Josef Schottenhaml, Konrad Roß, Werner Kühnemund.

Zeitweise war das Amt des Vorsitzenden und das des Kommandanten in Personalunion geführt.

 

Um die ständige Entwicklung und Modernisierung der FF Gesees aufzuzeigen und die allgemeine Situation zu illustrieren, seien aus den Protokollbüchern chronologisch einige wesentliche Auszüge wiedergegeben:

·        1907: Bezüglich der Uniform sollen Haarbüsche der Chargierten beseitigt und durch sog. Helmkugelspitzen ersetzt werden.

·        1908: Der Kommandant gibt bekannt, dass bei der letzten Übung die Mannschaft in ungenügender Anzahl erschienen ist. Soviel in Erfahrung gebracht werden konnte, schützen die Säumigen vor, dass nicht genügend Ausrüstungsgegenstände vorhanden seien, ferner, dass verschiedene Anwesenbesitzer sich dem Feuerwehrdienst freiwillig nicht unterziehen.

Über die Jahre bis zum Zweiten Weltkrieg erschöpft sich der Inhalt der Ausschusssitzungen und jährlichen Generalversammlungen im wesentlichen mit dem obligatorischen Jahresbericht des Vorstandes und des Kommandanten, Kassenbericht, Beitragsfragen und säumigen Zahlern, vor allem aber mit dem Abhalten von Bällen an mehreren Terminen im Jahr.

So ist unter dem 26. Oktober 1924 zu lesen:“Der Vorstand hat in Anregung gebracht, dass das fünfzigjährige Bestehen der freiwilligen Feuerwehr gefeiert werden sollte, worüber es durch Akklamation aller einstimmig war, und zwar sollte es am 9. und 10. November abgehalten werden. Als Musik wurde die Kapelle Stiefler bestimmt.“

Oder am 21. April 1928 steht: „Am kommenden Sonntag, den 20. Mai soll ein öffentlicher Ball stattfinden. Als Kapelle kommt die Geseeser in Betracht. Für den Frühjahrs- und Herbstball (an der Nachkirchweih) wird zwischen der Kapelle Gesees und Pittersdorf abgewechselt.“

Die Feuerwehr hatte also eine wesentliche Gemeinschaftsstiftende Funktion im Dorf.

Eine wesentliche Verbesserung der Voraussetzungen für die Löschkraft der Feuerwehr war der Bau einer modernen gemeindlichen Wasserversorgungsanlage mit Hochbehälter im Jahre 1928.

Interessanterweise steht auch unter dem 31. Januar 1936 zu lesen: „Am 31.1.1936 wurde von der freiwilligen Feuerwehr Spänfleck eine Versammlung in der Täuberschen Gastwirtschaft abgehalten. Kommandant Weber, Spänfleck eröffnete die Versammlung. Kommandant Hacker, Gesees führte dann aus, dass durch neue Regelung die freiwillige Feuerwehr Spänfleck von heute ab nicht mehr selbständig ist, sondern in die freiwillige Feuerwehr Gesees eingegliedert und mit übernommen wird. Es folgte dann die Übergabe von sämtlichen Vereinsbüchern sowie ein Kassenbestand von 8,31 Mark, ferner 22 Stück unbeschriebener Feuerwehrpässe.“

Diese zeitlich bedingte „Gleichschaltung“ hatte aber nach dem Krieg offensichtlich keinen Bestand mehr, denn im Ortsteil Spänfleck gibt es heute noch eine eigenständige Freiwillige Feuerwehr.

Überhaupt scheint der Zustand der Feuerwehr in Gesees nach dem Krieg so marode gewesen zu sein, dass sie nicht mehr voll einsatzfähig war. Deswegen heißt es im Jahre 1949, als Hans Hempfling die Vorstandschaft übernahm, in einem Aufruf an die Bevölkerung zum „Aufbau der Freiwilligen Feuerwehr“ folgendermaßen: „Lieber Kamerad! Auch du weißt, wie es die Jahre bisher um die Freiwillige Feuerwehr bestellt war. Es ist jedem von uns klar, dass unter diesen Umständen die Feuerwehr niemals voll einsatzfähig sein kann. Der neu gewählte Ausschuss will nun versuchen, mit Deiner Hilfe eine freiwillige Feuerwehr aufzubauen und damit die Einführung einer Pflichtfeuerwehr vermeiden.“

 

 

Der Aufruf war von Erfolg gekrönt; denn von nun an ging es bergauf, wie die weiteren Auszüge aus dem Protokollbuch belegen:

·        1947: Erstmals Anschaffung einer Motorspritze (Typ TS 8).

·        1949: Ausbau der Schwemme als Löschwasserspeicher durch Anbringung einer Aufdrehbahren Schütze.

·        1950: Einführung der Feuerschutzabgabe

„Aufgrund des neuen Feuerschutzgesetzes sind alle Personen über 43 Jahre nicht mehr Feuerwehr-dienstpflichtig und von der Feuerschutzabgabe frei, da diese allgemein 25 Jahre freiwilligen Feuerwehrdienst geleistet haben. Alle anderen männlichen Personen vom 18. – 43. Lebensjahr sind zum allgemeinen Feuerschutzdienst bzw. zur Zahlung der Feuerschutzabgabe von jährlich 6 DM verpflichtet. Die Einziehung erfolgt durch die Gemeinde.“

·        1950: Verkauf der alten Spritze um 150 Mark.

·        1951: Die Anfertigung einer Schlauchbrücke für B-Schläuche und 2 Staustützen für den Säubach wurden an Konrad Küfner und Konrad Knott in Auftrag gegeben. Außerdem ist ein Regal für Schläuche und sonstiges Gerät im Spritzenhaus anzufertigen.

·        20. Mai 1951: 75-jähriges Feuerwehr-Jubiläum im Weigelsgarten mit Ehrungen: „Um 6 Uhr wird der Festtag mit einem Weckruf des Hornisten eröffnet. Um 9 Uhr versammelt sich die gesamte Feuerwehr, an der Spitze alle Jubilare, zum Kirchgang .... Um 13:30 beginnt eine große Alarmeinsatzübung, an der sich die Wehren Forkendorf, Mistelbach, Pettendorf, Creez, Pittersdorf und Spänfleck beteiligen. Um 15:30 eröffnet Kdt. Hempfling auf dem Festplatz (im Garten des Bauern Opel Fritz) das Fest und begrüßt alle Gäste.... Bürgermeister Goldfuß schildert das Entstehen der FF Gesees und ihren Werdegang... und gedenkt der verstorbenen und gefallenen Kameraden, das mit dem Lied „Ich hatt einen Kameraden“ gesungen vom Gesangverein Gesees .... umrahmt wird. Kreisbrandinspektor Küfner würdigt das Verdienst der Jubilare... und überreicht jedem sein Bierkrügle und Urkunden.... Der Jubilar Adam Hacker bedankt sich im Namen aller Jubilare.... und überreicht namens der Gemeinde dem Kdt. Hempfling ein ‚Kleinlöschgerät’... Um 19:30 begann der Festball in den beiden Sälen Pfaffenberger und Hoffmann.“

Da man in den zurückliegenden Jahren noch nie Ehrungen vorgenommen hatte, wurden folgende alte Männer zu Ehrenmitgliedern ernannt: Georg Knott (36), Lorenz Böhner (37 heute „Goldfuß“), Georg Böhner (39 „Eckn-Wölfel“). Friedrich Hacker (20 „Philippn“), Philipp Opel (17 „Tauben-Opel“), Egidius Meier (9 „Egidi“), Georg Meier (45 „Gärchala“), Konrad Frank (76 „Schuster“), Konrad Häfner (25 „innere Hummel“), Hans Ruckriegel (65 „Wegmacher“). In Klammer sind die alten Hausnummern und Hausnamen zur besseren Orientierung genannt.

Für 40-jährige Dienstzeit wurden 12 Kameraden und für 25-jährige Dienstzeit wurden 36 Kameraden mit einem Bierkrüglein geehrt.

BILD: „Geehrte Feuerwehrkameraden im Weigelsgarten“

 

·        November 1951: Ankauf eines Mannschaftswagens (ehemaliges Wehrmachtsfahrzeug, rot lackiert) als Zugwagen für die Motorspritze.

·        27. Jan. 1952: Probefahrt mit dem Mannschaftswagen und anhängender Motorspritze

·        13.Okt. 1951: Nachtübung in Spänfleck

Dabei wurde festgestellt:

1)      Schlauchhaspeln sind notwendig; Aufbau auf der Motorspritze geplant

2)    Viele freiwillige Angehörige zeigten mangelnde Ausbildung an der Motorspritze

3)    Aktive, die im Kalendervierteljahr 3 x und öfter beim aktiven Dienst gefehlt haben, wurden der Feuerschutzabgabepflicht unterworfen.

·        1952: Laut Anordnung des Landratsamtes sind Feuerwehrfahrzeuge mit blauem Kennscheinwerfer zu versehen.

Weitere Probleme, die der Ausschuss mit der Gemeinde regelte:

Ø      Reinhaltung des Löschwasserbehälters

Ø      Anschaffung eines Schaumlöschers

Ø      Anschaffung von Schlauchhaspeln

Ø      Anschaffung von Tuchröcken und Lederkoppeln

Ø      Verkauf der alten Leiter

Ø      Instandsetzung des Schlauchaufzuges

·        28.7.1954: Brandeinsatz in der Thalmühle

·        1955: Instandsetzung der beiden Gerätehäuser

·        1956: Es soll wieder so eine Schlauchtockenanlage errichtet werden wie früher eine bei Anwesen Hacker Nr. 19 gestanden hat; es müsse ein geeigneter Platz gesucht werden.

·        23.2.1959: Brandeinsatz bei Scheune Konrad Meyer Nr. 6

·        1959: Erhöhung der Feuerschutzabgabe von 6 DM auf 12 DM

·        1963: Folgende Neuerungen:

Ø      FF-Neueinteilung in 2 Gruppen: „Männer, welche jederzeit erreichbar sind und Männer, welche tagsüber auswärts arbeiten“.

Ø      Ablegung des Leistungsabzeichens

Ø      Planung eines neuen Feuerwehrhauses mit Schlauchtrockenturm

Ø      Keine Abhaltung von Feuerwehrübungen während des Gottesdienstes

Ø      Jeden Samstag um 12 Uhr zur Überprüfung die Sirene einschalten

Ø      Anschaffung von Feuerwehrpässen

Ø      Hydrantenbeschilderung

·        1966: Beginn des Neubaus eines Feuerwehrhauses;

Antrag auf Anschaffung einer neuen Spritze

·        4.8.1968: Einweihung des neuen Feuerwehrhauses in Verbindung mit dem

100-jährigen Feuerwehrjubiläum (Festplatz im Schiebersgarten).

Anscheinend war die Euphorie über das neue Feuerwehrhaus so überwältigend, dass das 100-jährige Jubiläum 6 Jahre zu bald gefeiert wurde.

·        1969: Da die alte Spritze nicht mehr voll einsatzfähig war, wurde zur Erhaltung der Löschkraft ein Sperrkonto für die Beschaffung eines Löschfahrzeuges eingerichtet. Die alte Spritze wurde der FF Spänfleck zur Verfügung gestellt.

·        1971: Brandeinsatz in der Geseeser Schule

Bau eines Löschwasserbehälters unmittelbar neben dem Feuerwehrhaus

·        1973: Die FF Forkendorf schließt sich der FF Gesees an.

·        1977: Aufbau der Sirene auf dem Feuerwehrhaus und Anschluss an die Funkalarmierung.

Der Jahresbericht 1977 schließt mit einer Überraschung: „Die FF Gesees hat als Weihnachtsgeschenk von der Gemeinde das Langersehnte Gruppenlöschfahrzeug vom Typ ‚Ford Transit’ erhalten“. Die FF Gesees schießt 10 % der Anschaffungskosten zu.

·        1980: Anschaffung von Handsprechfunkgeräten

·        1983: Antrag auf Anschaffung eines Funkgerätes und eines Schulungsraumes

·        1985: Funkgerät in Feuerwehrauto eingebaut; Funkruf: Florian Gesees 44-1;

Neuer Löschbehälter in Betrieb genommen.

·        11./12. Juni 1988: 115-jähriges Jubiläumsfeuerwehrfest

·        1988: Anschaffung eines VW-Busses

·        1991:

Ø      Der Gemeinderat befasst sich mit der Beschaffung eines neuen Tanklöschfahrzeuges, weil der Feuerschutz in der Gemeinde wegen Fehlen von schwerem Atemschutz nicht gewährleistet ist.

Ø      Bildung eines Löschzuges (21. Löschzug) mit Hummeltal

Ø      Ab 1991 steht der Schutzraum des Kindergartens als Schulungsraum für die FF zur Verfügung

·        26. Februar 1994: Übergabe des neuen Tanklöschfahrzeuges (LF 8/6 IVECO) an die FF Gesees;

Das vorhergehende Fahrzeug (Ford Transit) erhält die FF Spänfleck.

·        1996:

Ø      Anbau eines Atemschutzraumes an das Feuerwehrgerätehaus

Ø      Verbreiterung des Einfahrtstores

Ø      Der ehemalige Postraum kann als Schulungsraum von der FF genutzt werden.

·        1998: Übergabe eines Führungsfahrzeuges (Mehrzweckfahrzeug)

Ein wöchentlicher Kameradschaftsabend wird donnerstags angesetzt.

·        1999: Gründung einer Jugendfeuerwehr

·        2000: Anschaffung eines Rettungsspreizers, einer Rettungssäge und einer Rettungsschere

·        2001: Anschaffung von Schutzanzügen;

Erstmalige Aufnahme zweier Mädchen in die Jugendfeuerwehr;

·        2002: Kdt. Werner Kühnemund plötzlich verstorben (15. Januar).

Kommissarische Vertretung durch 2. Kdt. Alfred Hahn;

Erstmals Grillfest an zwei Tagen;

Einsatz beider Fahrzeuge und des Löschzuges bei der Flutkatastrophe in Sachsen

·        23. März 2002: Außerordentliche Mitgliederversammlung mit Neuwahl der Kommandanten und der Vorstände

·        18. – 21. Juni 2004: 130-jähriges Feuerwehrjubiläum auf dem Sportplatzgelände

 

Im Jubiläumsjahr 2004 kann die Freiwillige Feuerwehr Gesees auf eine erfolgreiche 130-jährige Geschichte zurückblicken. Dabei trug die politische Gemeinde stets verantwortungsvoll dazu bei, dass die Wehr in ihrer Ausrüstung immer nach dem neuesten Stand der Technik ausgestattet war. So war es möglich, bei Brandeinsätzen, bei Sicherheitswachen und bei technischen Hilfeleistungen erfolgreich im Einsatz sein zu können.

Daneben galt ihr Augenmerk auch immer den gesellschaftlichen Veranstaltungen wie Feuerwehrball, Faschingstanz, Kinderfasching, Ausflüge, Preisschafkopf und Grillfest sowie der jährlichen Teilnahme am Volkstrauertag.

Im Jubiläumsjahr zählt die FF Gesees 146 Mitglieder; 43 davon leisten aktiven Dienst, und 29 sind in der Jugendfeuerwehr.

Die derzeitige Führung der Wehr liegt in der Verantwortung von:

 

1. Vorsitzender:  Robert Freiberger

1. Kommandant/Zugführer: Alfred Hahn

2. Vorsitzender: Guido Arneth

2. Kommandant/Gerätewart: Rüdiger Frank

1. Schriftführer: Dieter Schiller

Atemschutzbeauftragter: Martin Hopfmüller

2. Schriftführer: Nicky Hahn

Jugendbeauftragter: Andreas Kropf

1. Kassier: Hans Feulner

Frauenbeauftragte: Eva Holtz

2. Kassier: Günter Gräbner

 

Kassenrevisoren: Norbert Rühr, Lutz Pyrtek

 

     

Ehrenmitglieder sind: Karl Rühr, Peter Nützel, Wilhelm Reich

 

 

Zusammengestellt von

Rüdiger Bauriedel 2004

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